Es gibt Neuigkeiten rund um unser Erasmus+ Programm: Der Kontakt, den Frau Middelbeck auf einer Fortbildung im Rahmen des Erasmus+ Programms auf Island knüpfen konnte, ist konkret geworden: Bereits im März werden uns die Finnen besuchen kommen und auch ein Rückbesuch ist schon in Planung.

„Smart Teachers Play More“ lautete der Titel der neuen Fortbildung, die Frau Middelbeck im Juni im Rahmen des Erasmus+ Programms in Reykjavik, Island besuchte. Hierbei ging es um das spielerische Anwenden von Sprache im Unterricht. Einige dieser Spiele wurden bereits in den Klassenstufen 7 bis 12 erprobt, andere werden Anwendung finden in Vorbereitung auf den Norwegen Austausch innerhalb der AG, die nach den Sommerferien starten wird, aber auch während der eigentlichen Begegnung zwischen den norwegischen und deutschen Schüler*innen.

Nachdem der Kontakt zu Lehrerinnen aus dem malerischen Städtchen Arendal im Süden Norwegens auf der Fortbildung geknüpft worden war, besuchten Frau Middelbeck und Frau Jacobs im April 2022 die Schule (Birkenlund Skole), um die Planungen zu finalisieren. Auf den Bildern sind neben den Kolleginnen vom St.-Viti-Gymnasium die beiden am Austausch teilnehmenden Lehrerinnen sowie Schulleitung der Birkenlund Skole nach Vertragsunterzeichnung, aber auch Impressionen der Schule, der Umgebung Arendals und Oslos zu sehen.

Nachdem die Pandemie direkt nach Genehmigung des ersten Erasmus+- Antrags eine lange Zwangspause nötig werden ließ, konnten nun die ersten Projekte innerhalb des großen Vorhabens, sich auf den Weg zur Europaschule zu machen, realisiert werden. Die erste Mobilität fand im Herbst 2021 in Griechenland statt. Diese Fortbildung zum organisatorischen Geschehen bot den Koordinatorinnen die Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen. Daraus resultierend fand im April 2022 ein erster vorbereitender Besuch in Norwegen statt. Der erste Besuch mit Schüler*innen wurde geplant, Verträge wurden unterzeichnet und Kontakte vertieft. Aufgrund dessen wird es im Herbst 2022 bereits zum ersten Schüleraustausch, d.h. zur ersten Fahrt der Schüler*innen des St.-Viti-Gymnasiums nach Norwegen kommen. Für dieses Pilotprojekt wird ab dem kommenden Schuljahr eine AG mit Schüler*innen des 10. Jahrgangs entstehen.

Seit 2019 nimmt das St.-Viti-Gymnasium an Möglichkeiten im Rahmen des Erasmus+ Programms teil, um für die Schüler*innen insgesamt internationaler und kulturell bereichernder zu werden. Es laufen derzeit zwei Projekte, mithilfe derer Schulaustauschprogramme finanziert werden können. Diese kommen den Schüler*innen also direkt zugute. Indirekt profitieren sie von Fortbildungen, Sprachkursen und Hospitationen, die von Lehrkräften des Gymnasiums im europäischen Ausland durchgeführt werden. Bei diesen bilden sie sich nicht nur persönlich fort, sondern bringen neue Ideen und Methoden in den Unterricht. Darüber hinaus knüpfen sie bei diesen Mobilitäten neue Kontakte, die im besten Fall zu einem Austausch zwischen den Ländern führt.

Gerade in der heutigen Zeit sieht das St.-Viti-Gymnasium das Thema Völkerverständigung als wichtigen Bestandteil des curricularen, aber auch extracurricularen Schulgeschehens.

 

Akkreditierung

Seit 2021 ist das St.-VIti-Gymnasium offiziell akkreditierte Einrichtung. Das bedeutet, dass bis 2026 jährlich neue Mittel abgerufen werden können, um bestehende und neu errungene Projekte zu fördern. Diese Flexibilität kommt Schüler*innen und Lehrkräften sowie der Schulentwicklung zugute.

Weitere Informationen zu Erasmus+ Schule: https://erasmusplus.schule

 

Projekt: Auf dem Weg zur Europaschule

Übergeordnet steht das Projekt „Auf dem Weg zur Europaschule“ auf der Agenda. Um den europäischen Gedanken an unserer Schule zu festigen sowie die Schule international weiter zu öffnen wurde als ersten Schritt und Ausgangspunkt das Erasmus+ Programm etabliert. Die Resultate dessen, sprich internationale Begegnungen in Schüler- und Lehrerschaft, das Begehen des Europatages sowie die Einführung bilingualen Unterrichts würden das Gymnasium qualifizieren, sich für den Titel der Europaschule zu bewerben.