Bildunterschrift: Für ihren Landessieg im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zeichneten Landtagspräsident Bernd Busemann und Anja Paehlke von der Körber-Stiftung Marie-Louise Andresen vom St.-Viti-Gymnasium aus.

Marie-Louise Andresen vom St.-Viti-Gymnasium untersuchte für den bundesweiten Wettbewerb das „Anders sein. Außenseiter in der Geschichte“. Sie recherchierte dafür über die Hexenprozesse im Amt Rotenburg.

Im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Anders sein. Außenseiter in der Geschichte“ erreichte Marie-Louise Andresen mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Gebrandmarkt durch Vorurteile zur Außenseiterin, Hexenjagd und Hexenprozesse am Beispiel des ehemaligen Amts Rotenburg“ einen Landespreis. Dieser im zweijährigen Turnus stattfindende Wettbewerb ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Seit Wettbewerbsgründung 1973 haben über 136.000 Kinder und Jugendliche mit mehr als 29.000 Beiträgen an den Wettbewerbsrunden unter wechselnden Themenstellungen teilgenommen. Insgesamt 1.565 Beiträge wurden bei der aktuellen Ausschreibung eingereicht.

Der Präsident des Niedersächsischen Landtages Bernd Busemann und das Vorstandsmitglied der Körber-Stiftung Anja Paehlke nahmen am 25. September 2015 im Interimsplenarsaal des Niedersächsischen Landtags in Hannover die Preisverleihung an die erfolgreiche Spurensucherin vor.

 

Text/Fotos: HAL